5.1 Auswahl der optimalen Hard- und Software
Bei der Auswahl der Hardware dürfen die Restriktionen aus Punkt 2.4 nicht vernachlässigt werden. Aus diesem Grunde wäre eine optimale Lösung in einem Gerät zu suchen, welches all die Anforderungen erfüllen kann. Die optimale Lösung wäre im Rahmen des Projektes eine Alcatel Lucent OmniPCX Office Medium, im Folgenden OmniPCX, mit Einbaukarten und Erweiterungen, auf die nun im Folgenden eingegangen wird.
CPUe-2
Dies ist die CPU der OmniPCX. Auf der CPU ist eine Festplatte mit einer Kapazität von 20 GB angebracht. Darüber hinaus ist ein 64 MB RAM Riegel auf der CPU angebracht. Der Begriff der CPU ist hier aber nicht mit dem Begriff „Central Processing Unit“ gleich zu setzten. Es befindet sich zwar ein Central Processing Unit auf der Platine, doch der Begriff der CPU wird in der OmniPCX – Technik für die ganze Platine verwendet. Eine solche CPU ist mit einem Bladesystem vergleichbar, wo jedes Blade ein eigenes Computersystem darstellt.
Durch die Erweiterung des Internet Access ist die OmniPCX in der Lage als Firewall und DHCP – Server zu fungieren. Darüber hinaus kann sie als Proxy, File-Server oder auch als E-Mails Server eingesetzt werden (es sind weitere Funktionen vorhanden, auf die hier nicht Näher eingegangen wird). Diese Konfigurationen gehören aber nicht in den Umfang der betrieblichen Projektarbeiten.
WAN Subleiterplatte / LANX8-2
Diese Erweiterungskarte ist erforderlich, damit die OmniPCX eine Internetverbindung herstellen kann. Hierbei befinden sich acht LAN-Ports auf der Karte, wobei einer mit dem Intranet verbunden wird und ein anderer mit dem DSL – Modem. Die restlichen sechs Ports können nach belieben wie ein Switch verwendet werden.
Primärmultiplexanschluss
An dieser Erweiterungskarte wir der Primärmultiplexanschluss angeschlossen.
UAI Karten
Da in dem Unternehmen 20 Mitarbeiter tätig sind, werden auch dementsprechend genauso viele Ports für die digitalen Endgeräte benötig. In die OmniPCX werden aus diesem Grund zwei Karten eingebaut. Eine Karte ist eine UAI16-1 mit 16 digitalen Anschlüssen und die zweite Karte ist eine UAI4 mit 4 digitalen Anschlüssen.
UA – Apparate
Dies sind digitale Endgeräte. Bei der Firma Wirtschaftsprüfer GmbH werden zwei verschiedene Typen eingesetzt. Zum einen werden 18 Alcatel 4029 verwendet und zwei Alcatel 4039. Die Geräte Unterscheiden sich in der Diplaygröße und dem administrativen Umfang. Die Apparate vom Typ 4039 können über ihr Display bestimmte Veränderungen in der OmniPCX anlagenweit durchführen. Als Beispiel kann man hier die Kurzwahlverwaltung oder den Tag- / Nachtmodus der Telefonanlage erwähnen.
Cisco Switch
Der WS-C2960-24-S ist ein 24 Port Switch welcher für das LAN eingesetzt wird.
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Im Falle eines Stromausfalls kann die OmniPCX noch weiter 60 Minuten betrieben werden. Anschließend wird sie ordnungsgemäß heruntergefahren, um Datenverlust zu vermeiden.
PIMphony
Dies ist eine Software von Alcatel Lucent, womit eine Telefonie über eine Computersoftware ermöglicht wird. Dabei wird eine Rufnummer eines Teilnehmers an einen PC gekoppelt.
Hier noch einmal eine Übersicht der Lösungen in Bezug auf die Restriktionen.
| Restriktion | Lösung |
|---|---|
| Das neue Netzwerk muss durch eine Firewall abgesichert werden. | Durch die integrierte Firewall läuft der gesamte Internetverkehr über die OmniPCX. In der Firewall kann man Sicherheitsregeln bestimmen, wie z.B. URL Filter oder auch Port Filter. |
| Die gesamte Hardware muss in den Wandschrank passen. | Die OmniPCX ist 2 HE hoch. Der Switch und die USV hat jeweils eine Höhe von 1 HE. Somit wäre mit den 2 Patchfeldern eine Höhe von 6 HE nötig. Da der Schrank 6 HE hat, wäre diese Restriktion gelöst. |
| Der Anschluss neuer Notebooks soll einfach ablaufen. | Durch den Integrierten DHCP Server in der OmniPCX kann somit ein neues Notebook an das LAN angeschlossen werden und es wird vom Server in das LAN eingeschliffen. |
| Die Kosten sollen so gering wie nur möglich gehalten werden. | Durch die Miete sind die Kosten sehr gering, da sie gegen die Vorsteuer gerechnet werden können. |
| Der Geräuschpegel der Hardware muss so gering wie möglich sein. | Das lauteste Gerät ist der Switch mit 40 dB. Der Rest liegt mit seinem Pegel darunter. Da der Schrank immer zu ist, wird der dB Wert dadurch nach unten, auf etwa 30 dB, gesenkt. 30 dB entsprechen etwa einem Kühlschrankbrummen. |
Mit dieser Auswahl der Hard- und Software war auch Herr Musterbaum und Herr Mustermann einverstanden, womit ich die nötigen Komponenten in die Bestellung aufgab. Da die Komponenten immer bei festen Distributoren beschafft werden, war an dieser Stelle keine Vergleich der Distibutoren notwendig. Die Telefonie – Komponenten werden alle bei Alcatel Lucent bestellt und der Cisco Switch wird direkt bei Cisco bestellt. Die Lieferung der Ware geschieht in der Regel binnen 24 Stunden. Ich habe bei der Bestellung veranlasst die Komponenten sofort zu Einbauort liefern zu lassen, damit keine unnötigen Transportzeiten verloren gehen.